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Update 30.01.2020:

Unsere Swantje kriegt jetzt regelmäßig Physiotherapie. Ihr geht es damit auch echt gut! Wie ihr seht, läuft sie nur vorne noch nicht richtig rund.

Eine Idee, sie hier zu unterstützen, ist etwa ein Rollstuhl für vorne. Die Physiotherapeutin hatte nun aber noch die Überlegung, Swantje eine Orthese für ihr rechtes Bein zu geben, die ihr vorne beim Laufen hilft. Dafür ist ihre Therapeutin jetzt mit einer Orthopädietechnik im Gespräch.

Auf jeden Fall ist es jetzt erstmal wichtig, dass Swantje vorne noch mehr Kraft bekommt. Aber wie ihr seht, hat Swantje schon viel mehr Energie als damals, als sie aus Rumänien zu uns kam. Wir halten euch auf dem Laufenden!

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Unsere süße Swantje hatte ganz schön Pech. Sie wurde in Rumänien von einem Jäger angeschossen und einfach liegen gelassen. Wir haben kurzerhand Spenden für ihre Ausreise gesammelt und sie mitgenommen.

So wurde die Maus gefunden.

Sie wurde in eine Klinik in Rumänien gebracht, um sofort ihre kaputten Beinchen zu operieren.

Swantje war viel zu abgemagert und musste erstmal ordentlich gefüttert werden.

Jetzt ist sie in einer liebevollen Pflegestelle, die hier von dem Leben mit Swantje berichtet:

Wenn man sich mit dem Thema „Tierschutz“ befasst, kommt man letztendlich an einen Punkt, an dem man gar nicht mehr anders kann als helfen…einfach, um ein kleines bisschen etwas Gutes gegen die ganze Grausamkeit zu tun. Bei mir wurde aus der Idee einer Spende oder Patenschaft irgendwie der Einzug einer angeschossenen Hündin aus Rumänien.

Ich sah vor einigen Wochen ihre Bilder, las den dazugehörigen Text und konnte nicht mehr anders, ich musste handeln…und wusste vom ersten Moment an, dass es die richtige Entscheidung ist (man sollte viel öfter auf seinen Bauch hören).

Nach einigen Emails, Telefonaten und Formalitäten holte ich Swantje dann wenige Wochen später in einer Nacht- und Nebelaktion direkt von ihrem Weg aus Rumänien ab. Früh morgens kam ich dann völlig müde (und glücklich) mit dieser dünnen, zerzausten, haarenden, schuppigen und irgendwie stinkenden Hündin bei mir Zuhause an.

In ihrer gemütlichen Ecke, bei mir im Flur, fühlte sich Swantje sofort wohl. Die ersten Tage verlief alles sehr ruhig, Swantje war super schnell stubenrein und auch wenn sie meistens eher unsicher und ängstlich ist, versucht sie immer zu uns Menschen Vertrauen zu haben, freut sich über Streicheleinheiten und gibt ständig Küsschen. Wir haben sie alle sofort ins Herz geschlossen.

Mittlerweile wird Swantje langsam etwas mobiler und kommt sogar freudig zur Tür gelaufen, wenn wir das Haus betreten. Besonders, wenn meine Tochter mittags von der Schule heimkommt, wartet Swantje zusammen mit unserem Rüden sehnsüchtig und schwanzwedelnd an der Haustür. Auch meine kleinere Tochter kümmert sich ganz rührend um die süße Hündin. Da werden Schlaflieder gesungen und Swantje darf sogar mit ihrem Lieblings Plüschpferd kuscheln.

Langsam wagt sich Swantje auch immer öfter zu uns ins Wohnzimmer und schaut neugierig um die Ecke…vielleicht traut sie sich ja irgendwann und tauscht ihren Kuschelplatz im Flur gegen ein kuscheliges Plätzchen bei uns im Wohnzimmer. Auch wenn es gesundheitlich schwierig ist und Swantje wahrscheinlich noch Monate braucht, bis sie wieder mobiler ist, merkt man ihr jeden Tag an, dass sie glücklich und voller Energie ist. Und das macht uns auch glücklich.

Dennoch steht nach dem letzten Klinikbesuch fest, dass Swantjes Ellenbogengelenke vorne beide zertrümmert sind. Das linke Vorderbein benutzt sie zur Zeit eingeschränkt, das rechte belastet sie nicht. Mit spezieller Physiotherapie besteht die Hoffnung, dass sie dieses auch irgendwann wieder eingeschränkt benutzen kann. Es besteht aber auch die Gefahr, dass dieses Bein noch amputiert werden muss, wenn die Schmerzen zu groß werden.

Swantje braucht auf jeden Fall ihr Leben lang Schmerzmittel und Physiotherapie. Außerdem würde ihr ein Rollwagen das Laufen erleichtern. Trotz der Gefahr, dass die Gelenke jederzeit brechen können, gibt es aber auch die Hoffnung, dass Swantje noch ein paar schöne Hundejahre verbringen kann.

Wir wünschen Swantje, dass sie ein super schönes Hundeleben in unserer Familie verbringen kann und genießen jeden Tag mit ihr. Und wenn die Zeit gekommen ist, werden wir sie auch auf ihrem letzten Weg begleiten.

Damit dies möglich ist, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Deswegen suchen wir auf diesem Weg nach Paten, die Swantje unterstützen und ihr so noch eine schöne Zeit ermöglichen.

Ihr wollt Pate/ Patin für Swantje werden und ihr ein möglichst schmerzfreies und umsorgtes Leben in ihrer Pflegestelle ermöglichen?

Richtet einfach eine monatliche Dauerüberweisung mit einem Betrag eurer Wahl ein, an:

Empfänger: Vierbeiner in Not e.V.
IBAN: DE68213900080000094021
BIC: GENODEF1NSH
Bank: VR Bank Ostholstein Nord-Plön
Verwendungszweck: Patenschaft Swantje, Name, Vorname, Adresse

Vielen Dank!

Swantje bekommt zweimal die Woche Physiotherapie.

Weil sie Angst vorm Autofahren hat, kommt die Therapeutin zu ihr nach Hause. Wir arbeiten aber auch mit einem Hundetrainer an dieser Angst.

Nach getaner Arbeit gibt es eine Belohnung!

Swantje entpuppt sich als fröhlicher, liebevoller Hund.

In der Pflegestelle darf sie so viel im Garten spielen und chillen, wie sie will.