+++Unser Popeye hat einen liebvollen Gnadenplatz gefunden, wo er zusammen mit anderen Plattnasen aus dem Tierschutz den Rest seines Lebens verbringen darf!+++

Wenn Verzweiflung Gestalt annehmen könnte, dann würde sie so aussehen wie unser kleiner Popeye.

Popeye ist ein tapferes angeschlagenes Bulli-Seelchen, das mit 12 Jahren einige Zeit auf einem Balkon in einem Pappkarton sein Leben fristen musste. Wohlgemerkt in Deutschland, Ihr wisst wie kalt es war…keine Decke, kein Mäntelchen und Futter gab es auch wenig bis gar nicht.
Beherzte Anwohner gaben nicht auf und so kam es, dass die kleine Plattnase von dem Balkon gerettet wurde.

Popeye’s Zustand war erbärmlich: die Krallen zu lang, einen Hoden-Tumor und verkrustete Haut. Das Schlimmste: es war kein Leben mehr in seinen Augen.

Wir haben das unsagbar große Glück gehabt, eine spontane Pflegestelle für ihn gefunden zu haben. Popeye wird hier seit seinem Umzug aufgepäppelt, denn der tapfere Opi muss operiert werden.
Er hat bereits einen Termin. Damit der Tumor fern bleibt, wird er operativ entfernt und Popeye wird kastriert.. Wenn er diese Operation überstanden hat, suchen wir eine Endstelle für unsere kleine Wundertüte. Seine Seele möchte leben, das wissen wir, aber was er wegstecken musste war hart.

Wir wissen nicht viel über Popeye, nur, dass er ca 12 Jahre alt ist, dass er Menschen liebt, egal ob große oder klein, und auch Katzen und andere Hunde mag, egal welchen Geschlechts.
Und da sind wir auch schon bei seiner ersten Schwachstelle: er hat durch den Tumor bedingt derzeit zu viel Testosteron intus, dass er alles besteigen möchte. Dafür kann er nichts! Das verursacht der noch nicht behandelte Tumor. Trotz dessen, dass dieser nun entfernt wird, wird es eine Zeit brauchen, bis sich sein Hormonspiegel normalisiert hat. Daher gaben wir ihm den Namen Popeye 🙂

Die Hürde Nr. 2 die ansteht ist das Erlernen der Stubenreinheit. Mit Sicherheit konnte er das schon mal, aber durch seinen langen Aufenthalt auf dem Balkon musste er sein Geschäft dort machen wo er lebt, da ist Zeit und Training gefragt. Eine Terrasse oder ein Garten wären dafür spitze. Er hat in der kurzen Zeit auf seiner Pflegestelle schon fast den Bogen raus, schafft es nachts jedoch nicht immer.

Die 3. und letzte Hürde ist Popeye’s  Angst vor dem wieder ausgesperrt sein, vor dem allein zurück gelassen werden.
Wenn er in Gesellschaft ist, ist alles wunderbar. Wenn er ganz alleine ist, dann bekommt unser tapferes Männlein Angst und bellt. Wir hatten in den paar Tagen sogar schon Stunden dabei wo er allein auf der der Pflegestelle nicht gebellt hat, es wird aber gerade zu Anfang immer mal wieder vorkommen. Ist aus seiner Sicht mehr als nachvollziehbar finden wir.

Deshalb, liebe Bullifreunde, suchen wir für Popeye nach Menschen, die ihm zeigen, dass das Leben doch schön sein kann. Er ist bescheiden, er braucht um glücklich zu sein ein warmes Plätzchen, kleine Hunderunden oder einen Garten, so viel Streicheleinheiten wie möglich und was zu essen.

Wer einen Gnadenplatz für unser angeschlagenes Hundeseelchen hat, bitte direkt melden unter 0151-401 63 050.